Beschluss:

Der Wirtschafts- und Tourismusausschuss beschließt den Wirtschaftsplan des Tourist-Service Ostseebad Schönberg für das Jahr 2026 mit den folgenden Änderungen:

  1. Das Veranstaltungsbudget wird auf 88.000 Euro gekürzt.
  2. Die Reduzierung des Ansatzes „Verbandsbeiträge“ um 5.000 Euro wird zurückgenommen (s. sonstige betriebliche Aufwendungen).
  3. Stattdessen wird der Ausgabeansatz für die Veranstaltungsreihe „Schönberg kulturell“ (s. Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe) von 40.000 Euro auf 35.000 Euro reduziert.

Frau Münzberg-Niemann gibt bekannt, dass die Reduzierung des Ansatzes „Verbandsbeiträge“ um 5.000 Euro aufgrund übersehener Zahlungsverpflichtungen zurückgenommen werden muss. Stattdessen wird der Ausgabeansatz für die Veranstaltungsreihe „Schönberg kulturell“ von 40.000 Euro auf 35.000 Euro reduziert.

Des Weiteren berichtet sie zum Zustand der bestehenden Heizungsanlagen in den TS-Gebäuden. Der Betrag für die neuen Heizungsanlagen in Höhe von 92.000 € seien nunmehr im Aufwand dargestellt.

Die Fachfirma, welche die Heizungsanlage wartet, empfiehlt insbesondere den Austausch der Gasheizung im TS-Gebäude in Kalifornien in Kürze vorzunehmen.
Sie führt weiter aus, dass für den Tourist-Service am Schönberger Strand die Installation einer PV-Anlage grundsätzlich möglich und auch angedacht sei. Der Fördermittel hierfür müssen bis spätestens 30. April 2026 beantragt werden.

Für den Standort Kalifornien merkt sie an, dass das Dach dort aufgrund von Verschattung durch einen Baum und die Statik eher nicht für Photovoltaik geeignet sei.

Herr Dombrowski fragt nach der Möglichkeit eines Energiespeichers. Herr Kokocinski bestätigte, dass dies eine Forderung des Kreises für die Förderung sei.

Für den Tourist-Service selbst seien zudem Investitionen in neue Fenster sowie der im Zuge des Einbaus der Wärmepumpen notwendiger Austausch einzelner Heizkörper geplant. Ziel sei es, den hohen Gasverbrauch zu senken und langfristig Kosten einzusparen.

Herr Schwab fragt nach der Möglichkeit einer Solarthermie-Anlage; Herr Kokocinski erläutert, dass sich diese aufgrund des geringen Warmwasserverbrauchs derzeit nicht rechne.

Herr Hirt merkt an, dass er die Investitionen für dieses Jahr befürwortet, auch wenn es leider den Haushalt stark belastet, aber Fördermittel wichtig sind.

Frau Hilse stellt den Veranstaltungsplan und das Veranstaltungsbudget vor. Die LKN-Gebühren in dem Bereich sind gestiegen.

Für 2025 waren Kosten in Höhe von 94.000 € im Wirtschaftsplan angesetzt, für 2026 sind 113.000 € im Ansatz vorgesehen.


Nach kurzer Sitzungsunterbrechung zur Beratung, spricht Herr Thoms die Kostenvariante 3 an und fragt nach deren Bewertung. Frau Heinze regt eine Reduzierung auf 90.000 € an und spricht sich eher für die neue Kinderveranstaltung und Umweltveranstaltung aus als für das Weinfest.
Herr Hirt weist auf die Bedeutung der Tourismusveranstaltungen hin und sieht das Weinfest als wichtig an, wohingegen ein Kinderfest Anti Mobbing über Himmelfahrt als nicht als touristische Veranstaltung anzusehen ist, sondern eher ein Schulprojekt sein sollte.


Frau Thomsen betont die Vielfalt der Veranstaltungen und spricht sich gegen ein Streichprogramm aus. Sie erklärt, alle Varianten seien grundsätzlich vertretbar.

Herr Dombrowski verweist auf den Antrag Bündnis 90/Die Grünen. Der Beschlussvorschlag zum Antrag wird verlesen:

Beschluss:

Der Wirtschafts- und Tourismusausschuss beschließt, im Wirtschaftsplan des Tourist-Service Ostseebad Schönberg für das Jahr 2026 den Planansatz Nr. 6.16 mit dem Konto 4400 „Veranstaltungen“ von derzeit 113.000 € auf dann 88.000 € zu reduzieren.

Stimmberechtigte:

9

Ja-Stimmen: 5

Nein-Stimmen: 4

Enthaltungen:

Befangen: 0

Der Antrag ist angenommen.

Die Werkleitung des Tourist-Service Ostseebad Schönberg wird gebeten, den so veränderten Planansatz in den Wirtschaftsplan 2026 einzuarbeiten.

Frau Münzberg-Niemann gibt weitere Erläuterungen zum Wirtschaftsplan und geht auf weitere Inhalte in der Veränderungsliste ein. Die Personalkosten reduzieren sich im Bereich Marketing von 39 auf 30 Stunden. Zum Thema Ausbildung berichtet sie, dass eine Auszubildende Ende Januar ihre Ausbildung beendet hat und daraufhin ausgeschieden sei. Die dadurch fehlenden Arbeitsstunden am Counter könnten in der Hauptsaison teilweise aufgefangen werden, allerdings soll der Pool an Saisonstunden um 20 Stunden für die Dauer von 6 Monaten aufgestockt werden. Ebenso fallen Mehrkosten für die Buchhaltung ab Februar an (wg. (Equal Pay).


Stimmberechtigte:

9

Ja-Stimmen: 9

Nein-Stimmen:

Enthaltungen:

Befangen: 0